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Fit für den Notfall ?


Die Zeitspanne von 20 bis 30 und mehr Minuten, bis ein Rettungswagen eintrifft, kann für Betroffene sehr lang werden. Wenn Sie Sich an Gelerntes aus einem Nothilfekurs erinnern, wissen Sie:
Bereits richtig gelagert zu werden kann für einen bewusstlosen Menschen lebensrettend sein. Und: Sofort alarmieren zählt, ob wir cool bleiben oder das mit weichen Knien tun! In erster Linie kümmern sich Samariter darum, Notfallbetroffene in den ersten Minuten zu betreuen und mit ersten Massnahmen zu unterstützen, bis medizinische Fachpersonen sie ablösen.

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Wir treffen uns einmal im Monat zu einer Übung, meistens im Kurslokal. Das Ziel ist, uns für Notfälle fit zu halten und für postendienstliche Aufgaben ausgebildet zu sein. Wir werden durch unsere Samariterlehrerinnen wiederholt für den Einsatz von Vakuum-Matratze, Nacken fixierendem Kragen, Sauerstoffgerät und weiteren Notfall-Materialien und -Massnahmen geschult. Dazu gehört auch das Beurteilen einer Situation, psychologische Betreung und Kommunikation. Auch sinnvolles Verhalten bei Infektionskrankheiten und Notfällen in Haus und Familie können mal Thema einer Übung sein.
Regelmässig trainieren wir an unseren Phantom-Puppen das Vorgehen und die eigentliche Technik der Herz-Lungen-Wiederbelebungsmassage (Cardio-Pulmonare-Reanimation = CPR).
Der öffentliche Raum, wie grosse Bahnhöfe, wird zunehmend mit Defibrilliergeräten ausgerüstet (kurz: ‚DEFI‘, oder AED = Automatischer Externer Defibrillator), einzusetzen, bei Herznotfällen. Deshalb haben wir den Umgang damit am eigenen ‚nicht scharfen‘ Übungsgerät in unsere Ausbildung eingebaut. Wichtig: Da Hirnschäden schon nach 3 Minuten Sauerstoffmangel beginnen, ersetzt ein Defibrilliergerät niemals die CPR-Massage bei Herzkreislauf-Kollaps.

Es wird nicht immer nur geübt...! Wir schätzen auch gemeinsames Unterwegssein, Essen und Festliches wie die Samariterreisen, einen Kegelabend im Herbst und immer im Dezember den Jahresschlussabend.

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Uns gehen als Verein im flachen unteren Emmental die gewichtigeren Hornusser-Wettkämpfe nicht aus, jedes Jahr stehen wir in Zauggenried am 3-tägigen ‚Rösseler‘-Event bereit.
Wir leisten Postendiensteinsätze in unseren Dörfern Büren zum Hof, Fraubrunnen, Grafenried, Limpach, Mülchi, Schalunen, Zauggenried an Sport-, Schul-, und Gemeindeanlässen, je nach Anfrage. Einige von uns halfen an der Euro 08 mit.
Durch die Zusammenarbeit der Samariterlehrerinnen von Limpach und Fraubrunnen und Umgebung ergibt sich bis zu 2x/Jahr eine gemeinsame Übung der beiden Vereine und gegenseitige Unterstützung bei grösseren Veranstaltungen.

Für die Bevölkerung unserer Region bieten die Samariter/innen von Fraubrunnen und Umgebung vor Ort Kurse an (nach SSB-Standard**): 3 Nothilfekurse pro Jahr, entsprechend der Nachfrage 2-3 Nothilfe bei Kleinkindern-Kurse, je nach Bedarf auch den neuen BLS/AED-Kurs.
Möglich sind auch massgeschneiderte Lerneinheiten in Erster Hilfe für die regionalen Wehrdienste, die Lehrerfortbildung, Firmenkurse, der "Kleine Samariter" im Rahmen von Kinderferienkursen.

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Zudem führen wir im Frühjahr und Herbst eine
Blutspendeaktion durch und sporadisch öffentliche Vorträge.
"Dienste an Dritten" leisten die Samariter/innen in Fraubrunnen übrigens seit dem Gründungsjahr 1898.

Möchten Sie mitmachen?
Gewinnen Sie Einblick mit einem Besuch in einer nächsten Samariterübung (
Jahresprogramm) oder melden Sie sich und erfahren Sie telefonisch mehr. Wir freuen uns über Ihr Interesse und über neue Kontakte!

Die Zusammenarbeit und das Engagement von Menschen in den verschiedenen Vereinen, in Kirche und Gemeindepolitik tragen dazu bei, unsere Gemeinden und die Region lebendig und handlungsfähig zu erhalten.
Übrigens können erworbene Samariter-Kompetenzen, Kursausweise, sowie die für das Gemeinwesen eingesetzte Zeit Im
Schweizer Sozialzeitausweis eingetragen und bestätigt werden.

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Dachorganisation für die Samaritervereine ist der SSB (Schweizerischer Samariterbund). Er regelt die Ausbildung der Samariterlehrer/innen sowie deren konstante Weiterbildung über die obligatorischen Übungen in den Kantonen. Er erstellt aktualisierte Kursunterlagen und Ausbildungsmaterial und achtet auf die Qualität der angebotenen Kurse. Alle aktiven Samariter erhalten die Samariter-Zeitung mit News und Artikeln zu Samariterthemen.
Für uns und die weiteren
176 Samaritervereine des Kantons Bern (mit 4200 aktiven Mitgliedern) wird jeweils anfangs Jahr im Inselspital ein Vortrag organisiert (2011: „Etwas weniger Angst vor Krebs“). Unser Verein veranstaltet sporadisch für die Region und zur eigenen Weiterbildung öffentlicheVorträge.